01. Tränen der Sehnsucht (Part I & II) - 9:34
02. Reissende Blicke - 10:33
03. Einsamkeit - 5:07
04. Diener eines Geistes - 6:38
05. Loblied auf die Zweisamkeit - 9:39
06. Bresso - 5:01
Tränen der Sehnsucht (Part I&II)
Ein Kind dieser Erde legt sich schlafen
Es war ein Tag der nackten Angst
Wie oft fiel es zu Boden?
Wie oft lachte es aus Schmerz?
Wie oft schrie es sich an?
Und war längst taub
Verletzter Seele, letzter Schmerz
Verstandesangst der Liebe
Tränen der Stille - Masken im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht
Und es steht hier - das Kind
Mit Tränen im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht
Die Nacht gebahr ihr jüngstes Kind
Ein Traum der Liebe seiner Sehnsucht
Ein Traum der Augen - nicht der Hände
Ein Traum zum träumen - nicht zum leben
Doch die Augen des Kindes kannten keine Schönheit
Sie waren des Staunens viel zu schwach
Und der Morgensonne erstes Licht
Den Sonnenstrahl, den sah es nicht
Der Morgen tagte nicht für das Kind
Denn am Morgen war es blind
Seine Hände aber wurden alt
Und blieben unberührt
Tränen der Stille - Masken im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht
Verführt sich zu erklären, während es zerbricht
Tränen der Sehnsucht - Masken im Gesicht
Und es steht hier - das Kind
Mit Tränen im Gesicht
Tränen der Sehnsucht
Tränen der Sehnsucht |
Larmes de nostalgie (Part I&II)
Un enfant de ce monde est couché, endormi
C’était un jour de peur nue
Combien de fois est-il tombé à terre ?
Combien de fois ria-t-il de douleur ?
Combien de fois cria-t-il contre lui-même ?
Et il est devenu sourd depuis longtemps
Âme blessée, dernière douleur
Peur rationnelle de l’amour
Larmes du calme – Masques sur le visage
Les lumières deviennent ombres
Et le maintiennent dans la clarté
Et il se trouve là – l’enfant
Des larmes sur le visage
Les lumières deviennent ombres
Et le maintiennent dans la clarté
La nuit met au monde son plus jeune enfant
Un rêve pour l’amour de sa nostalgie
Un rêve pour les yeux – et non pas les mains
Un rêve pour rêver – et non pas pour vivre
Pourtant les yeux de l’enfant
Ne connaissaient pas la beauté
Ils étaient bien trop faiblement étonnés
Par les premières lumières du soleil matinal
Le matin n’était pas là pour l’enfant
Alors, au petit matin, il devint aveugle
Ses mains vieillir et restèrent inchangées.
Larmes du calme – Masques sur le visage
Les lumières deviennent ombres
Et le maintiennent dans la clarté
Forcé de s’expliquer alors qu’il s’effondrait
Larme de nostalgie – Masques sur le visage
Et il se trouve là – l’enfant
Des larmes sur le visage
Larmes de nostalgie
Larmes de nostalgie |
Reissende Blicke
Ich sitze im Kino meines Lebens
Alle Plätze sind belegt
Mein Platz ist nur ein Notsitz
Zuviele Menschen sind heute hier
Das Licht geht aus - der Film beginnt
Erinnerungen steigen wieder auf
Längst Vergangenes wird wieder Gegenwart
Ein fremdes Ich glotzt mir ins Gesicht
Ich blicke in die Menge Das ganze Kino lacht
Ein Krüppel treibt in den Fluten
Mir wird schlecht
Ich schäme mich
Ein von gestern geprägtes Heute
Ich erinnere mich an damals
Die Frage um Leben und Tod
Heute weiss ich die Antwort
Damals nicht - Ich habe falsch entschieden
Und wieder lachte das Kino
Ich stehe auf und stürze hinaus
Mir wird schlecht
Ich muss mich übergeben
Der Hass schlägt auf
Werden sie mich im Licht erkennen?
Werden sie auch dann noch lachen?
Wieso gehen sie nicht alle nach Hause?
Es ist doch nur mein ganz privates Leben
Ich komme zurück, mein Platz ist besetzt
Ich setze mich still auf den Boden
Ich will schliesslich sehen, was mit mir passiert
Ich kenne meinen Sinn noch nicht
Ich hoffe nur, ich sterbe rasch
Damit ich die Demut nicht mehr ertragen muss
Es tut mir leid, wenn mein Leben jemanden störte
Doch gab es einen Film, den sie mochten
Der Film zeigt meinen Tod
Endlich darf auch ich mal lachen
Doch tausend Augen drehen sich herum
Und blicken mir entsetzt entgegen |
Regards violents
Je suis assis dans le cinéma de ma vie
Toutes les places sont prises
Ma place n’est qu’un strapontin
Trop de gens sont ici aujourd’hui
La lumière s’éteint – le film commence
Les souvenirs refont surface
Le passé lointain devient présent à nouveau
Un autre Moi ouvre grand les yeux devant mon visage
Je jette un coup d’œil dans la foule
Toute la salle rit
Un infirme dérive dans les flots
Je me sens mal
J’ai honte
Une empreinte d’un Aujourd’hui d’hier
Je me souviens de cette époque là
Du questionnement sur la vie et la mort
Aujourd’hui je connais la réponse
A ce moment là non –
J’ai pris une mauvaise décision
Et la salle rit encore
Je me lève et me précipite dehors
Je dois vomir
La haine monte
Me reconnaîtront-ils dans la lumière ?
Riront-ils encore, alors ?
Pourquoi ne rentrent-ils pas tous chez eux ?
Ceci est pourtant ma vie toute privée
Je reviens, ma place est prise
Je m’assieds calmement sur le sol
Je veux finalement voir
Ce qu’il arrive à mon autre Moi
Je ne connais pas encore le sens de ma vie
J’espère juste que je mourrai rapidement
Comme ça, je n’aurais plus à supporter l’humilité
Cela me désole lorsque ma vie dérange quelqu’un
Pourtant cela fait un film qu’ils aiment
Le film montre ma mort
Enfin je peux rire aussi pour une fois
Alors un millier d’yeux se tournent
Et opposent leurs regards au mien |
Einsamkeit
Ich schreibe meine eigene Geschichte
Und lebe nur noch nebenbei
Ich bin der Einzige, der mich bemerkt
Und all die Stimmen, die zu mir sprechen
Sind nur die Echos meiner Sehnsucht
Machtlos begegne ich der Einsamkeit
Und machtlos zeige ich ihr mein Gesicht
Zerfallen in tausend Stücke
Krieche ich in tausend Richtungen
Und halte deine Hand nicht fest genug
In falsche Träume mich geflüchtet
Auf besetzte Plätze mich gesetzt
Suchte ich die Herrlichkeit der Zweisamkeit
Und fand nur die lächerliche Einsamkeit |
Solitude
J’écris ma propre histoire
Et je ne vis qu’accessoirement
Je suis le seul que je remarque
Et toutes les voix qui me parlent
Ne sont que les échos de ma nostalgie
Je rencontre la solitude, impuissant
Et je lui montre mon visage, faible
Tombé en mille morceaux,
Je rampe dans un millier de directions
Et n’arrête ma main pas assez fort
Je me suis sauvé dans le mauvais rêve
Je me suis assis dans la place occupée
Je cherchais la splendeur du couple
Et ne trouva que la ridicule solitude |
Diener eines Geistes
Hier stehe ich erhaben über Schmerz und Wunden
Hier stehe ich und blicke zu mir nieder
Diener eines Geistes im Streit entzweit
Ich bin bereit
Diener eines Geistes im Streit entzweit
Ich bin bereit
Zwei Stimmen regieren meinen Geist
Und ich kann mich einfach nicht mehr verstehen
Doch erhaben bin ich - auch über den grössten Streit
Ich bin bereit Hol´ dein Messer raus
Zerschneide Deine Seele
Höre deine Schreie
Trinke dieses Blut
Und geniesse es
Ich bin alleine - bin zu zweit ganz alleine
Ich verbarg meine Augen hinter Binden
Und hoffte mich zu velassen zu können
Du Hure Jetzt sehe ich in den Spiegel
Und falle vor Schreck zu Boden
Du beginnst langsam zu verstehen
Ich liege zu meinen Füssen und blicken zu mir auf
Mach dich frei
Zeige mir dein Fleisch
Zerschneide meinen Körper
Und ficke meine Seele
Trinke diesen Saft und lass ihn fruchtbar werden
Du wirst mich nicht mehr los
Ich schrei in deinem Kopf
Von innen zerschlag ich dir den Schädel
Fühle deine Schmerzen
Spüre meinen Hass
Zeige mir deine Wunden
Ich lasse sie wieder bluten
Ich bin alleine - bin zu zweit ganz alleine
Lass mich alleine - Nein
Lass mich in Ruhe - Nein
Ich flehe dich an - Nein
Ich hab dir nichts getan
Du hast mich belogen
Du hast mich betrogen - Ja
Willst du dafür büssen - Ja
Willst du dafür bluten - Ja
Ich will mich dafür strafen
Ich will mich dafür schlachten
Ich will |
Le serviteur d’une âme
Je suis ici, élevé au-delà de la douleur et des blessures
Je suis ici et je me vois en bas
Serviteur d’une âme brisée par la querelle
Je suis prêt
Serviteur d’une âme brisée par la querelle
Je suis prêt
Deux voix dirigent mon âme
Et je ne peux vraiment plus me comprendre
Pourtant, je suis élevé
Même au-delà de la plus grande querelle
Je suis prêt
Sort ton couteau
Découpe mon âme
Entend ton cri
Bois ce sang
Et jouis-en
Je suis seul – Je suis bien seul, à deux
J’ai dissimulé mes yeux derrière un bandeau
Et j’espérais pouvoir m’abandonner
Espèce de putain
Je vois dans le miroir maintenant
Et je tombe d’effroi au sol
Tu commences lentement à comprendre
Je suis à mes pieds et je me regarde
Libère toi
Montre moi ta chair
Découpe mon corps
Et baise mon âme
Bois ce jus et laisse le se fertiliser
Tu ne me feras plus partir
Je crie dans ta tête
Grâce à ces cris, je réduis ton crâne à néant
Ressens ta douleur
Eprouve ma haine
Montre moi tes blessures
Je te laisse saigner à nouveau
Je suis seul – Je suis bien seul, à deux
Laisse moi seul – Non
Laisse moi tranquille – Non
Je te supplie – Non
Je ne t’ai rien fait
Tu m’as trompé
Tu m’as dupé – Oui
Tu devras faire pénitence pour cela – Oui
Tu devras saigner pour cela – Oui
Je veux te punir pour cela
Je veux t’abattre pour cela
Je veux |
Loblied auf die Zweisamkeit
Und das ist die Einsamkeit
Die mich geboren hat
Versucht ihr zu entkommen
Hab ich meine Hoffnung verloren
Ich schrie nach Liebe mich zu wärmen
Verlor ich meine Stimme und blieb stumm
Ruhelos verurteilt
Träumte ich die Wahrheit
Ergriff ich die Flucht
Und fiel zu Boden
Ich spüre kein Glück
Ich spüre kein Glück
Kein Leben wächst in mir
Ich spüre kein Glück
Ich bin müde
Ich bin müde
Ich bin müde
Verstrickt im Netz der Angst
Habe ich mich selbst erkannt
Unfähig zu existieren
Bin ich nicht bereit mich selbst zu tragen
Lieg ich im Dreck der Gleichgültigkeit
Und lebe den Tod der Vergessenheit
Bin ich nur eine Kreatur der Langweile
Nur ein schlechter Witz in einem leeren Wartesaal
Ich träumte einst vom Leben
Und träumte einst von Liebe
Doch aus dem Leben wurde Flucht
Und aus Liebe wuchs die Angst... |
Eloges de la vie à deux
Et voilà la solitude
Qui m’a donné naissance
A qui j’ai essayé d’échapper
J’ai perdu l’espoir
Je crie pour que l’amour me réchauffe
J’ai perdu ma voix et je restais muet
Condamné à ne pas trouver le repos
Je rêvais de vérité
Je pris la fuite
Et tomba au sol
Je ne ressens aucune chance
Je ne ressens aucune chance
Aucune vie de grandit en moi
Je ne ressens aucune chance
Je suis fatigué
Je suis fatigué
Je suis fatigué
Impliqué dans le réseau de la peur
Je me suis reconnu
Incapable d’exister
Je ne suis pas prêt pour me porter moi-même
Je suis étendu dans la saleté de l’indifférence
Et je vis dans la mort de l’oubli
Je ne suis qu’une créature de l’ennui
Juste une très mauvaise plaisanterie
Dans une salle d’attente
Je rêvais jadis de la vie
Et je rêvais jadis de l’amour
Pourtant de la vie vient la fuite
Et de l’amour grandit la peur |
Bresso
Meine letzte Zigarette klebt in meiner Lunge
Meine Worte zittern Dir entgegen
Gedrängt mit Hoffnung und Angst
Wie versteinert siehst du mich nun sitzen
Ausgeliebt - leer und krank
Ausgeblutet - ausgesaugt
Doch deine Liebe fliesst durch meine Adern
Ich bin nicht tot - nein - ich bin nicht tot
Noch immer höre ich deine Stimme zu mir sprechen
Noch immer spüre ich deine Lippen auf meiner Haut
Noch immer brennt in mir dein Licht
Noch immer liebe ich dich
Noch immer will ich dich erleben
Will von deinem Geist mich nähren
Will in dir mich ganz verlieren
All deine Schönheit all dein Glanz
Die Strafe dich zu lieben -
Die Strafe meiner Liebe
Jetzt frag ich dich - wo bist du?
Wo bist du jetzt?
Hoffnung in meiner Haut zerquetscht
Verzweiflung in mein Herz geschlossen
Liebe in mir verspürt
Lügen und zarte Worte von dir gehört
Meine Lebensuhr verstellt - zerschlagen
Die Erinnerung verdammt
Und dich stets geliebt
Noch immer höre ich deine Stimme zu mir sprechen
Noch immer spüre ich deine Lippen auf meiner Haut
Noch immer brennt in mir dein Licht
Noch immer liebe ich dich
Bitte komm zurück
Bitte... |
Bresso
Ma dernière cigarette colle dans mon poumon
Mes mots te font trembler
Pressé entre l’espoir et la peur
Comme fossilisé, tu ne me vois désormais qu’assis
Sans vie – vide et malade
Vidé de ton sang – vidé par succion
Pourtant, ton amour coule dans mes veines
Je ne suis pas mort – non – je ne suis pas mort
J’entends toujours ta voix me parler
Je sens toujours tes lèvres sur ma peau
Ta lumière brûle toujours en moi
Je t’aime toujours
Je veux toujours te connaître
Je veux me nourrir de ton âme
Je veux me perdre entièrement en toi
Toute ta beauté, tout ton éclat
Le châtiment de ta vie – Le châtiment de mon amour
Maintenant je te demande – qui es-tu ?
Qui es-tu aujourd’hui ?
L’espoir meurtri dans ma peau
Le désespoir enfermé dans mon cœur
L’amour se ressent en moi
J’entends les mensonges
Et les mots délicats que tu dis
L’heure de la vie se règle – Réduit à néant
Les souvenirs sont maudits
Et toi constamment aimée
J’entends toujours ta voix me parler
Je sens toujours tes lèvres sur ma peau
Ta lumière brûle toujours en moi
Je t’aime toujours
S’il te plait, reviens
S’il te plait… |